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Urlaubs-Weblog Teil 5

Bali: Tag 3 (16.September 2007) und
Lombok: Tag 1 (17.September 2007)

Alex moechte, dass ich das Fruehstueck unseres Hotels auf Bali besonders erwaehne. Auch wenn ich dies zwar schon im Teil 3 tat, will ich dies hiermit noch einmal tun:
Das Fruehstueck im Mercure Resort Sanur ist wirklich hervorragend gewesen. Da der Inhaber dieses Resorts einer franzoesischen Hotelkette selbst auch Franzose zu sein schien (jedenfalls dessen Namen nach), schliessen wir daraus, dass dies die exzellente Qualitaet der Baguettes, Crepes und diversen anderen Spezialitaeten erklaert.

Nachdem wir uns an diesem reichhaltigem Buffet, mit allerlei Leckereien und einheimischen Speisen den Bauch vollgeschlagen haben, machten wir uns zum Empfang auf. Schliesslich musste der Flug nach Lombok organisiert werden, dies gestaltete sich aufgrund des Sonntages allerdings schwieriger als gedacht. Da sich die Hotelangestellte damit befassen wollte, was ihr allerdings nicht gelang, wie sich spaeter herausstellen sollte. Somit liessen wir uns derweil am Strand bei einem Erfrischungsgetraenk nieder und ich las endlich mal aus meinem neuen Buch. Als Alex nochmals die Rezeption (bzw. den in der Boutique befindlichen Gaesteservice) aufsuchte, durfte ich am Strand Zeuge eines balinesischen Tanzes werden. Etwa 15 bis 20 Einheimische hatten ihre Instrumente aufgebaut, spielten einlullende Klaenge und zwei junge Damen tanzten hierzu. Es war wirklich sehr schoen anzusehen.

Nach einem Spaziergang am Strand, machten wir uns schliesslich auf den Weg zum Flughafen, da die betreffende Fluggesellschaft telefonisch immer noch nicht erreichbar war. Dort buchten wir persoenlich fuer den Folgetag bei der Billig-Airline Merpati einen Flug zur Nachbarinsel Lombok. Eigentlich wollten wir nicht den Flieger nach Lombok nehmen, da alle lokalen Fluggesellschaften auf der schwarzen Liste stehen, also als 'nicht sicher' angesehen werden koennen. Aber nachdem wir auf der nur knapp einstuendigen Fahrt nach Ubud schon mit der Reisekrankheit und der aufkommenden Uebelkeit zu kaempfen hatten, wollten wir uns (insbesondere ich) dann keine mehrstuendige Fahrt in einem vermutlich nicht klimatisierten Bus auf dieser Insel antun und anschliessend mehrere Stunden mit der Faehre.
Dann doch lieber das kurze Risiko ueber 20 Minuten in der Luft.
Ausserdem sparen wir je einen Urlaubstag ein, hin und zurueck...

Nach der Ticketorganisation fuhren wir direkt weiter nach Uluwatu im Suedwesten der Insel. Uluwatu ist ein Tempel direkt oberhalb einer gigantischen und traumhaft schoenen Steilkueste, von wo man einen herrlichen Blick zum Sonnenuntergang geniessen kann. Dieser Sonnenuntergang ist auch nicht ganz unbekannt, daher wurde es puenktlich um 18.00 Uhr auch recht voll dort. Da die Anlage aber recht gross ist, verlauft es sich aber ganz gut.
Der eigentliche Clou und das "Besondere" an Uluwatu sind natuerlich die dortigen Affen. Wie auch schon zuvor im Monkey Forest bei Ubud, leben auch in und um diesen Tempel sehr viele Affen. Obwohl am Eingang explizit vor diesen diebischen "Harlunken" gewarnt wird, wurden wir dennoch Zeuge, wie einem Japaner die Brille von der Nase stibitzt wurde, da dieser nicht wirklich aufpasste.
Ansonsten sind die Affen dort ziemlich frech und mutig, aber eigentlich nicht gefaehrlich. Man kann diese fuettern, sie klettern an einem hoch und setzten sich sogar auf Alex' Kopf und versuchten das Etikett seines Shirts anzuknabbern.
Die Affen waren wirklich sehr spassig und kurzweilig... Alex aeusserte gar den Wunsch: "Solche zwei will ich auch...".

Nach einem wunderschoenem Bilderbuch-Sonnenuntergang machten wir uns wieder auf den Weg zum Hotel, sprangen in den Pool und genossen das lauwarme Wasser...
Schliesslich gingen wir noch kurz die Strasse rauf zum naechsten Restaurant, speisten sehr lecker zu abend und gingen spaeter hinueber ins naechste Internetcafe. An welchem ich allerdings verzweifelt bin, da ich allein zum Abrufen einer (!) E-Mailadresse Sage und Schreibe 14 Minuten brauchte. Ich gab schliesslich auf und dies ist auch der Grund, warum erst heute wieder ein Blog erscheint...
Im Uebrigen sind die Internetverbindungen hier ueberall so schlecht, aber man ist von zuhaus einfach Besseres gewohnt. Allerdings vergisst man auch zu schnell, dass man sich halt in einem Dritte-Welt-Land befindet und wir vor nicht ganz zehn Jahren auch noch mit einem 56k-Modem vor uns hin tuckerten...

Am Montag, also gestern:
Nachdem wir uns wieder richtig ausgeschlafen haben (ja, ich geniesse diesen Urlaub in allen Zuegen!), machten wir uns nach dem Check Out auf den Weg zum Flughafen.
Es mutete schon skurril an, dass wir bei der Buchung am Vortag weder eine Anschrift angeben mussten, noch unsere Identitaet mittels des Passes ueberprueft wurde. Noch seltsamer aber fand ich, dass dies von den Sichrheitsbeamten am Flughafen selbst auch nicht geschah. Wir haetten uns auch Hubert Umperdinck nennen koennen... Aber Hauptsache zum Anfang wird ein Drumborium mit tausenden Dokument veranstaltet...
Nachdem wir schliesslich unseren Flughafeneintritt von 30.000 Rupiah (ca. 3,- Euro) bezahlt hatten, durften wir uns im absolut ueberfuellten Wartebereich des kleinen Inlandsterminal aufhalten.
Recht puenktlich bestiegen wir die Fokker F28, welche in Europa zwecks Ihres Alters nicht mehr im Einsatz ist. Als wir in dieser Dose Platz nahmen, wusste ich auch warum...
Die Abdeckung zum Notausgang (an welchem Gott sei dank wir sassen) war mit Draht befestigt, die Lehne wackelte, Alex' Knie passten nicht mehr rein, das allgemeine Aussehen der Maschine schien aus Nachkriegszeiten und aus meinem Bullauge konnte ich nichts mehr sehen, da diese von aussen derartig zerkratzt war.
Aber: Wir sind sicher gestartet. Und noch wichtiger: Wir sind auch sicher wieder gelandet. Es hat ja nur zwanzig Minuten gedauert...

Der Flughafen von Lombok ist wirklich niedlich. Dort wurden wir auch sofort von einem Mitarbeiter unseres Sheraton Hotels empfangen und in ein Taxi buxiert. Auf der Fahrt zum Hotel in Senggigi bemerkten wir, dass es scheinbar auf Bali bergauf geht, denn hier ist die Lebenssituation scheinbar noch schlechter.

Schliesslich im wuderschoenem Sheraton angekommen, bezogen wir unser Fuenf-Sterne-Zimmer. Gott sei Dank dachte ich rechtzeitig daran, uns ein Doppelbettzimmer geben zu lassen... :-)
Die Anlage ist wieder sehr schoen angelegt und geht direkt in den Strand ueber, welcher auch sehr sauber ist.
Allerdings scheint das Sheraton, wie uebrigens der gesamte Ort, nicht gerade ausgebucht, sondern momentan eher spaerlich besucht zu sein. Aber Ruhe ist somit fast sicher...

Wir unternahmen einen Strandspaziergang, machten auf dem Rueckweg an einem Restaurant Halt und wir genossen Chilli. Alex' Chilli war eher suess, aber nicht scharf, meines war wuerzig und ziemlich scharf, aber beide sehr delikat und saettigend.
Im Gegensatz zu Bali, ist hier der ueberwiegende Teil der Einwohner muslimisch und nicht hindhuistisch, daher konnte ich auch Rindfleisch zu meinem Chilli geniessen. Alex blieb dann doch bei Huehnchen.

Nun sitzen wir in Senggigi's angeblich schnellstem Internetcafe und es ist furchtbar langsam. Aber was will man mehr, immerhin hat man ueberhaupt Internet...
Alex ist froh, dass er seiner AirlineSim-Sucht nachkommen kann, waehrend ich hier tippe.
Nun gut, ich werde nun aufhoeren, da ich mich auf eine Dusche mit warmen (!) Wasser freue... Endlich!
17.9.07 16:23


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Urlaubs-Weblog Teil 4

Bali: Tag 2 (15.September 2007)

Ich habe mich, bei unserem "Nach-Weblog-Bierchen" doch tatsaechlich noch von den hiesigen Fledermaeusen anpissen lassen muessen... Gott sei Dank strullen diese Viecher farb- und geruchslos.

Naja, es wurde etwas laenger und somit begannen wir unseren Freitag auch etwas spaeter. Ein paar morgendliche Runden im Pool sorgten auch fuer etwas Erfrischung, waehrend Alex noch schlief.

Fuer diesen Tag beschlossen wir, das spirituelle Zentrum dieser Insel aufzusuchen, das Staedtchen Ubud. Ich kaufte mir noch schnell einen Hut, denn der obligatorische Sonnenbrand blieb natuerlich wieder einmal nicht aus.
Wir schnappten uns ein Taxi, verhandelten noch ueber den Preis und schon ging es los. Waehrend dieser halbstuendigen Fahrt, mit einer - nunja - balinesischen Fahrweise und den hiesigen extrem engen, kurvigen und loechrigen Strassen beschlossen wir, dass wir die drei- bis vierstuendige Busfahrt am Montag zur Faehre nach Lombok vielleicht doch nicht unbedingt favorisieren. Die Entscheidung fuer den Flug war schnell getroffen.

In Ubud angekommen, machten wir uns auf den Fussweg eines von unserem Reisefuehrer in Buchform empfohlenem Marsch.
Dieser Weg fuehrte uns ueber verrottende Stahlbruecken, vorbei an diversen religiosen Figuren, durch Reisterrassen, in Siedlungen von Einheimischen und Reisbauern, zu vielen schoenen und auch kleinen Tempeln und auf Wege, welche nicht zu finden waren...
Zwischendurch nahmen wir auch falsche Abzweigungen, landeten in halber Dschungelwildnis, kaempften uns aber schliesslich durch Boeschungen zurueck auf ein Reisfeld, in dessen Mitte wir unseren urspruenglichen Weg wiederfanden.

Schliesslich fuehrte uns dieser Weg auch zu einer Tempelanlage im Monkey Forest. Wie der Name schon dezent andeutet, gibt es in diesem Tempel und drum herum Affen.
Ich muss gestehen, ich habe noch nie SO viele Affen gesehen. Diese sind nicht unbedingt zahm, wie einige andere Touristen bemerken durften, aber an den Menschen sind sie schon gewoehnt.
Zum Zeitpunkt unseres Eintreffen, zelebrierten die Parkangestellten gerade ein Feier zu Ehren der Affen. Mit reichlich "Opfergaben", Gesang und Weihrauch weckte diese Zeremonie vermutlich auch das Interesse eines Grossteils der dortigen Affen. Somit waren gerade an diesem Platz noch viel mehr Affen vertreten.
Nachdem wir uns von diesen Aeffchen loesen konnten, machten wir uns wieder auf den Rueckweg zum Zentrum Ubuds.
Wir speisten in einem sehr delikatem Restaurant einheimische Gerichte und schnappten uns nach einer langen und vergeblichen Taxisuche, dann doch schliesslich einen der diversen illegalen Transportangebote, da es hier bereits um 18.00 Uhr Ortszeit dunkel wird.

Nach einem gemuetlichen leichtem Essen im offenen Hotelrestaurant liessen wir den Abend gemuetlich und beschwipst ausklingen.
16.9.07 05:47


Urlaubs-Weblog Teil 3

Bali: Tag 1 (14.September 2007)

Nachdem wir gestern am Flughafen Singapur in den Flieger nach Bali gestiegen sind, kam mir die Flugzeit von etwa zwei Stunden, trotz schreiender Kleinkinder in unmittelbarer Sitznaehe, extrem kurz vor, da die Zeit zwischen dem Start und der Landung genau noch fuer den neuen Animationsfilm "Surf's Up" gereicht hat. Wirklich niedlich...

Aber am Flughafen Bali begann die Ernuechterung.
Ich war nie zuvor in einem Dritte-Welt-Land (die Vereinigten Staaten mal ausgenommen *grien*), aber ehrlich gesagt haette ich nie mit solch einem Kulturschock meinerseits gerechnet.
Aber zu meinen Ansichten komme ich erst spaeter, da sich diese im Laufe unseres Aufenthaltes hier vermutlich aendern werden...

Nun gut, man wurde mit MG/Uzi begruesst, schlug sich durch die "freiwilligen" Helfer fuer Koffertransport und Taxibeschaffung dankend, aber abweisend hindurch und landete vorm Terminal.
Puhh... Singapore war ja schon warm, aber diese Luft hier... *schwitz*

Nun gut, wir besorgten uns ein legales (!) Taxi und liessen uns zum streng bewachten Hotel Mercure Sanur Resort fahren, wo unser Taxi vorab auf Bomben ueberprueft wurde. Ordnung und Sicherheit muss sein!

Die Anlage ist sehr schoen angelegt. Landestypisch ist die Lobby, ein freistehendes Bambusdach und es hat keine Waende, das Gelaende ist ein huebsch angelegter Garten mit kleinen Gaestehausern, in denen jeweils vier Zimmer untergebracht sind.

Unseres liegt ruhig, dennoch am Pool, dicht am Strand und vom Balkon koennen wir auf den kleinen hoteleigenen Tempel schauen. Okay, die Betten sind getrennt und das Nachtschraenkchen mag man aufgrund fragwuerdiger Verkabelungen nicht verschieben, aber fuer vier Naechte wird es gehen... ;-)

Da wir erst gegen 21.00 Uhr hier ankamen, unternahmen wir nur noch einen kleinen Spaziergang auf dem Hotelgelaende, gingen dann aber doch sehr zeitig zu Bett...

Heute morgen mussten wir uns beeilen, damit wir noch rechtzeitig innerhalb der Fruehstueckszeiten zum Restaurant kamen. Das Fruehstueck ist aeusserst reichhaltig, es gibt auch echten Speck ;->, wie immer viel Obst und der Service ist extrem freundlich. Nach dieser Staerkung erkundeten wir den Strand und das Gelaende nochmals bei Tageslicht, sprangen in den Pool und genossen die ersten erholsamen Stunden unseres Urlaubes.

Nach erneuter Einschmiererei mit Sonnen- und Mueckenschutzmittelchen machten wir uns auf den Weg in die "Innenstadt" von Sanur. Man wird zwar von jedem Einheimischen angesprochen, man moege doch bitte sein Taxi nehmen, sein Restaurant besuchen oder seinen Shop betrachten, aber dennoch sind diese hier nicht so aufdringlich, wie man es von vielen Reiseberichten aus anderen Ecken dieser Welt so hoert und liest. Ein "Nein" wird akzeptiert, eine folgt zwar noch eine weitere Nachfrage und dann ist aber auch schon gut. Sehr angenehm... So liegt dies aber nicht nur an der Mentalitaet der Einheimischen, sondern auch am Hinduismus, welcher Bettelei verpoehnt...

Wir nahmen, entgegen unserer (bzw. meiner) urspruenglichen Vorstellung, unser heutiges Abendmahl bei 'Kentucky Fried Chicken' ein und goennten uns ein Dessert von Dunkin' Donuts... Man kann nicht behaupten, wir wuerden die internationale Kueche verschmaehen... *schmunzel*

Wieder im Hotel angelangt, genehmigten wir uns den Begruessungsdrink in Form eines balinesischen Bieres, von welchem wir uns gleich, nach unserem jetzigen Besuch im Business-Center, noch ein zweites oder drittes goennen werden.

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Ich freue mich auch ueber Euren Senf... Direkt am Ende meines dauernden Textmuells findet Ihr den Link "Kommentieren", falls Ihr Fragen habt oder einen Kommentar hinzufuegen wollt. Diesen lese ich wie meine herkoemmlichen E-Mails einmal taeglich...
Ansonsten bis morgen!?
14.9.07 15:58


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