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10. Juni 2002!!!

10. Juni 2002:

Lange vorgenommen und endlich geschafft. Ein Trip zum Heide-Park Soltau. Und es sollte besser werden, als ursprünglich gedacht.

Zu Acht sollte diese Reise unternommen werden. "Eine Gruppe" junger Schwuler. Mit Pärchen, mit welchen, die's mal waren und welchen, die's gern wären.

Zu einer absolut unmöglichen Zeit, nämlich zehn vor Fünf am Samstagmorgen sollte die Reise angetreten werden. Und nach einigen Diskussionen hatte man sich schließlich über die teilnehmenden Fahrzeuge und die Route geeinigt.

Schließlich trafen wir Viertel nach Neun dort ein und das Wetter schien es anfangs gut mit uns zu meinen. Eine geschlossene Wolkendecke hielt wahrscheinlich viele andere daran, sich ebenfalls auf den Weg in einen Freizeitpark zu machen.

Eine Toilette und ein Käffchen waren die ersten Begierden, die noch vor sämtlichen Fahrgeschäften gestillt wurden. Aber gleich darauf sollte der "Collossos" folgen. Die größte Holzachterbahn Europas. Und die drückt einen ziemlich in den Sessel und schmeißt einen auch fast wieder raus. Ich liebe diese Bahn!

Nun gut, wir sind natürlich die folgenden Stunden mit sämtlichen Geschäften gefahren, aber man muss sagen, daß ich ein klein wenig über die Größe des Parks enttäuscht bin.

Wobei natürlich die Stimmung des Tages von der Begleitung ausgemacht wurde. Wenn man mit Freunden unterwegs ist, wird es sowieso lustig. Dazu kam noch, daß wir Robert und Mirko kennengelernt haben (Robert kannten wir flüchtig schon vorher) und gemeinsam hatte man wahnsinnig viel Spass.

Als wir schließlich am Abend Soltau verließen, sollte der Tag unserer mittlerweile geschrumpften "Gruppe" einen Ausklang in Treptow finden. Dort fand das alljährliche "Treptow in Flammen" statt. Schließlich quatschten wir noch einige Stunden an der Spree und verbredeten uns zum Frühstück am nächsten Morgen.

Natürlich war das Frühstück im "Atlantic" in Kreuzberg ein wahrer Genuss und die Unterhaltung war Weltklasse. Etwas enttäuscht waren wir, nachdem wir Robert abgesetzt hatten und Mirko nach Hause fuhren. Und zwar habe ich knapp drei Stunden später Mirko angerufen und wollte ihn auf einen Kaffee und einen frischen Erdbeerkuchen einladen. Beim Nachhausefahren machte er einen ziemlich unschlüssigen Gesichtsausdruck, wie er interessant den weiteren Tag verleben würde. Aber er antwortete nicht auf mein Telefonat, weil er vermutlich Angst hatte, wir würden ihn verführen wollen. Albern! Wahrscheinlich nur weil wir unter anderem auch sexuelle Späße gemacht haben.

Mirko ist zwar auch ein Lieber, aber erstens würde mich Robert eher interessieren, aber selbst bei ihm könnte ich mich beherrschen... *grinz - Und zweitens habe ich 'nen Freund. Aber mal ernsthaft. Beide sind sie wahnsinnig lieb, aber mehr wird nicht passieren. Punkt.

Es war ein wunderschönes Wochenende. Ich habe viel erlebt, viel Spass gehabt und nette Menschen kennengelernt. Was für Ansprüche könnte man sonst stellen?

Also bleibt mir nur zu sagen. Leb' genauso, wie Du es willst!
10.6.03 11:12


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26. Juni 2002!!!

26. Juni 2002:

Mhh... Heute ist einer dieser Tage, an denen man nicht wirklich das Bett verlassen will. Nicht das es regnet oder das Wetter sonst irgendwie nachläßt; nein, die eigene Trägheit und diese drückende Schwüle bilden eine Symbiose, die scheinbar keine Frische und Lebhaftigkeit zu überleben vermag.

Aber ich raffe mich dann doch auf. Schmeiße den Wasserkocher an, um eine Kanne Tee zu brühen. Begrüße mit dem Kater den neuen Tag auf unserem Balkon und siniere über die letzten Tage und Wochen. Und weil Du Dich mit diesem Tagebuch hier selbst quälst, lieber Leser, werde ich Dir natürlich auch meine heutigen Gedanken nicht vorenthalten.

Vor anderthalb Wochen haben wir (Jens, Andrea, Kai & ich) uns auf den Weg Richtung Bonn gemacht. Unsere Reise begann gegen 2:45Uhr morgens an einem Samstag. Normalerweise würde ich da NOCH, nicht WIEDER wach sein. Aber wir wollten unsere Eltern (bzw. Schwiegereltern) einen Tag besuchen fahren.

Natürlich war Papa eingeweiht. Aber er hatte sicherlich einige Problemchen, nichts über seine Lippen zu bringen, denn schließlich sollte der Besuch wenigstens für meine Mutter eine Überraschung sein. Nun gut. Nach einer etwa fünfstündigen Fahrt, zwei 80er Jahre CD's (die kurzerhand zu Karaoke missbraucht wurden) und einigem Gelächter, kamen wir schließlich pünktlich zum Frühstück in Bad Godesberg / Bonn an.

Muttern war natürlich sichtlich überrascht und begeistert über unseren spontanen Besuch. Leider ist die Überraschung nicht hundertprozentig gelungen, da sie unseren Wagen vom Fenster aus sah. Noch schnell ein Tränchen weggedrückt und schließlich konnte Papa dann auch die anderen Brötchen auspacken. In diesem Moment wurde Mutti natürlich einiges Seltsames im Kaufverhalten ihres Mannes der Vortage klar.

Nachdem sich Kai das WM-Spiel im Fernsehen angeschaut hat und der von Jensi mitgebrachte neue PC für Vatern halbwegs angeschlossen war, konnten wir uns auf den Weg machen. Nach einigen Besichtigungen sind wir schließlich am Drachenfels gelandet. Okay, ich könnte hier jetzt meinen Unmut über € 8,- pro Person für dreihundert Meter Drachenfelsbahn äußern. Aber ich werde es nicht tun. *ätsch*

Ansonsten ist im Großen und Ganzen der Tag und die Idee dahinter ganz gut gelungen. Wir sollten letztendlich erst gegen Zwei des nächtens wieder in Berlin sein.


So, nun soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, das am letzten Wochenende der Berliner CSD stattfand, der Christopher Street Day. Und jeder, der natürlich auch darüber ein paar verfasste Zeilen lesen möchte, soll nicht enttäuscht werden. Aber nicht jetzt. Später!

Also, bis dann. CARPE DIEM.
26.6.03 11:20





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