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Muhackl, Zipfeklatscher, Kruzinesen und 'Jo mei'... (21.04.2008)

Servus...

Das Alex einen Job gefunden hat, der besser bezahlt ist, außerhalb des Familienkreises und dafür innerhalb der freien Wirtschaft angesiedelt ist, seinem akademischen Grad entspricht und ihm bedeutend mehr Spaß macht, das wissen eigentlich fast alle. Das dieser Job in München ist auch...

Nunja, seit letztem Jahr arbeitet er nun in München, wohnte so lange bei Klaus auf der Couch, was auch eher schlecht als recht war.
Seit dem 15.02.2008 sind wir nun offiziell Mieter unserer eigenen kleinen Wohnung in München-Obersendling.
Vor zwei Monaten sind wir dann auch von Berlin nach München umgezogen. Also wir beide und der Großteil unserer Möbel, aber nicht alles, da die Wohnung in Berlin ja weiter gehalten und gelegentlich von uns bewohnt werden soll...

Nachdem der eigentliche zweitägige Umzug, welcher durch eine Spedition durchgeführt wurde, endlich geschafft war, ging es ans Einrichten. Dafür hatten wir gar nicht soviel Zeit, denn nur vier Tage später wollten wir nach Berlin zurückfahren, um die Kater zu holen.
Möbel wurden gestellt, das Bett aufgebaut, Computer montiert und die Grundkonstruktion der Küche besorgt - alles damit die Kater wenigstens nicht den kompletten Umzugsstress miterleben müssen und bereits vertraute Möbel vorfinden.

Wir fuhren also wenige Tage später mit dem Auto nach Berlin zurück. Unsere liebe "Ex-Nachbarin" Chrissy hatte sich erbarmt, in der Zwischenzeit für die Katerle da zu sein, so wie sie dies auch früher schon oft getan hatte. Hierfür noch einmal ein liebes DANKESCHÖN...

Nunja, ich freute mich nicht auf die Rückfahrt mit den Katzen, denn davor hatte ich ehrlich gesagt etwas Bammel.
Die Kater sind beide nie wirklich Auto gefahren oder längere Zeit außerhalb der Wohnungen gewesen (Tierarztbesuche waren sehr selten und kurz). Ich hatte keine Ahnung und keinen Anhaltspunkt, wie sie auf die Autofahrt reagieren würden.
Ich hatte positive, aber auch wahre Horrorgeschichten über Katzenumzüge im Internet gelesen, welche mich nicht unbedingt beruhigten.

Aufgrund der möglichen gravierenden Nebenwirkungen entschied ich mich gegen eine Ruhiglegung oder gar Betäubung der Kater. Schließlich sind beide relativ gesund und bis auf eine Nierensteingeschichte (Nierenprobleme sind die häufigsten gesundheitlichen Probleme bei Katzen), gab es bislang nichts Besonderes... Das sollte auch so bleiben.
Nunja, schließlich wurden am Sonntagnachmittag beide Kater in je ein Körbchen verfrachtet und dann ab ins Auto.
Anfangs dachte ich 'Wow, wie ruhig.', aber da waren wir noch nicht auf der Autobahn...
Es dauerte also quasi nur eine Viertelstunde, bis Johnny sich zu melden begann. Anfangs ein Miauen, welches stetig anhaltender und energischer wurde. Nach einer Weile setzte auch Sammy in dieses Konzert mit ein und da half dann auch kein streicheln, kraulen oder gut zureden mehr.
Nach wenigen Stunden Autofahrt tat ich etwas, was ich eigentlich nicht befürworte und selbst nie tun wollte – ich ließ Johnny aus dem Käfig. Schlagartig war er ruhig und erkundete vorsichtig und neugierig das Auto. Nachdem er scheinbar jeden Winkel erforscht hatte, legte er sich mit in den engen Käfig von Sammy und dort blieben Sie den Großteil der restlichen Reise.


Ich muss im Nachhinein gestehen, dass der Umzug mit den Katzen doch nicht so schlimm war, wie ich es zuvor befürchtet habe aber auch nicht so einfach, wie erhofft… ^^
Mittlerweile haben sich die beiden Kater gut in die Wohnung eingelebt und stellen wieder, so frech wie wir sie kennen, alles auf den Kopf.

Nunja, die Wohnung ist auch langsam eingerichtet. Die Küche steht soweit, auch wenn noch Oberschränke und Regale fehlen, so ist doch wenigstens ein Spülbecken und vor allem das Cerankochfeld endlich eingebaut. Die Elektrogeräte verbrauchen den kompletten Platz auf der linken Küchenseite, aber angeschlossen sind sie und auch bereits in Betrieb.



Auch das Wohnzimmer ist bewohnbar. Die neue Couch (nennt man sowas heute nicht "Wohnlandschaft"...!? ) ist bereits gekauft und dürfte nach drei Monaten Lieferzeit, also dann irgendwann im Juni, da sein...
Okay, der Fernseher fehlt noch, aber da wir mit Beamer und Leinwand eine nicht besonders kleine Alternative haben, stört das nicht besonders.

Im Schlafzimmer steht ja auch in den meisten anderen Haushalten nicht viel erwähnenswertes: Bett und Schrank.
Gut, den Schwebetürenschrank haben wir für einen Schnäppchenpreis bei einem neu eröffneten Möbelhaus erworben und wir freuen uns darüber, denn der sieht wirklich schick aus. Aber wie gesagt, nix Spektakuläres.

Das Bad hingegen ist mittlerweile richtig ansehnlich geworden. Der häßliche gefließte Schwarz-Weiß-Boden ist nun unter einer Schicht gerolltem PVC verschwunden, welches in Laminatoptik schön mit dem Rest des Wohnungsbodens konkurriert...
Okay, die orangefarbenen 60er-Jahre-Fliesen mit Cellulite-Profil sind noch die gleichen, werden aber in den folgenden Monaten gestrichen und erhalten dann eine neue und deutlich angenehmere Farbe.
Allerdings wird die Schärfe dieses Halloween-Farbtons etwas gemildert, da wir nun wunderschöne honigfarbene Massivholzmöbel gefunden haben, welche prima integriert werden konnten...
DAVOR:

JETZT:


Unser Gästezimmer ist natürlich noch eine Abstellkammer für alles, was noch nicht in die Wohnung integriert oder dort verräumt werden konnte. Und der Flur steht eigentlich auch noch leer, aber die Flurmöbel haben bei uns keinerlei Priorität...

Entschädigt werden wir mit einem Balkon, der sich den Blick mit unserer Couch auf das 104-jährige Wahrzeichen Obersendlings teilt. Es ist eine alte Grundschule, aber seht selbst:

Nachmittags- und Abendsonne, kombiniert mit diesem herrlichen Blick durch unser großes Fenster, machen das Sitzen auf unserer Couch zu einem angenehmen, warmen und optischen Genuss...

Nun haben wir auch schon Radtouren unternommen, um die Innenstadt entlang der Isar, Schwabing und auch das südliche Isartal zu erkunden. Traumhafte Radwege findet man übrigens entlang des Münchner Flusses, welche allerdings auch zu langen Spaziergängen einladen. Und genau dies haben wir erst gestern bei gefühlten 22°C erledigt und dabei gemerkt, warum die Isarauen und das Isartal bei den Münchner so beliebt sind. Im Hochsommer ist die Isar quasi der Kühlschrank Münchens.



Die fußläufigen Isarauen und die Aussichtshöhe Sendlings sind herrliche Erholungsgebiete, von welchen man auch herrliche Blicke (auch auf die Alpen) genießen kann:



So, nun genug Schwärmereien, nun noch zum Thema was viele sicher auch noch brennend interessiert:

Ja, ich habe einen neuen Job.
Ab dem 01.Mai fange ich als Empfangsmitarbeiter in einem renommierten 3-Sterne-Hotel (weltweite Hotelkette) in der Altstadt Münchens an.
Dieser Job ist besser bezahlt als mein Abteilungsleiterposten in Berlin und das mir in dem Bundesland mit den vermutlich meisten Feiertagen auch ein Sonn- und Feiertagszuschlag gezahlt wird, stört mich nun weniger...
Ich wurde sogar schon gefragt, ob es mich nicht stören würde, dass ich nun nicht mehr Empfangschef sein würde, aber dies kann ich ohne Hemmungen und Probleme verneinen. Denn erstens kenne ich diese Stadt noch nicht wirklich, was einen enormen Kennenlernprozess starten wird.
Zweitens genieße ich es, mich erst einmal in einem Betrieb zurecht zu finden und fürs erste die Verantwortung abzugeben. Und Drittens kann man auch gut aus dem Hintergrund lenken...

In diesem Sinne möchte ich diesen Blog aufs erste beenden und sende ein herzliches 'Servus' an alle meine Lieben...

Dirk
21.3.08 13:47


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